Die Magdeburger Bibliophilen besuchen Hans-Jürgen Wilke (r.) | © R. Wege

Magdeburger Bibliophile besuchen Hans-Jürgen Wilke

Vor gut einem halben Jahr hatte sich Hans-Jürgen Wilke von Berlin aus auf den Weg nach Magdeburg gemacht. Er ist der letzte Drucker des Künstlers Conrad Felixmüller. Im Magdeburg Literaturhaus stellte er auf Einladung der Magdeburger Bibliophilen den Künstler und seine Werke vor. Jetzt hatten sich die Magdeburger auf Reisen begeben und für ihre Jahresexkursion die Bundeshauptstadt auserkoren. Ganz genau die Wohnung von Hans-Jürgen Wilke. Denn dieser hatte die Einladung nach Berlin ausgesprochen, als er in Magdeburg war. Denn nach Magdeburg, so Wilke, habe er nur einen ganz geringen Teil seiner umfangreichen Sammlung mit Werken von Felixmüller mitbringen und zeigen können. Das seien nur rund drei Prozent seiner Sammlung gewesen. Folglich gibt es bei ihm zuhause noch sehr viel mehr zu sehen und zu bestaunen.

In jeder Ecke konnten die Magdeburger Bücherfreunde etwas entdecken. | © R. Wege

Das ließen sich die Magdeburger nicht zweimal sagen. Sie genossen den Besuch und den Rundgang durch die Wilkesche Wohnung. Kaum eine Stelle an den Wohnungswänden, wo nicht  ein Werk von Felixmüller oder (ausnahmsweise) eines anderen Künstlers hing. Sichtlich beeindruckt ließen die Magdeburger das Ambiente auf sich wirken. Nicht zuletzt hatte der einführende Vortrag von Hans-Jürgen Wilke, gespickt mit zahlreichen Anekdoten und eigenen Erlebnissen, dazu beigetragen. Die Gespräche auf der Bahnfahrt zurück nach Magdeburg ließen erahnen, dass diese Jahresexkursion einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

Vereinsvorsitzende Sigrid Wege bedankt sich bei Hans-Jürgen Wilke mit einem kleinen Präsent. | © R. Wege

Hans-Jürgen Wilke hatte auch Druckstöcke von Conrad Felixmüller zum Anschauen bereitgelegt. | © R. Wege