Einladung zur
Ausstellungseröffnung
GERHARD SCHUBOTH »Grafische Arbeiten«
am Mittwoch, 18. April 2018, um 19 Uhr
im Literaturhaus Magdeburg

 Tuschzeichnung »Harlekin« von Gerhard Schuboth

Gerhard Schuboth wurde 1921 in Zerbst geboren. Er studierte unter anderem an der Kunstgewerbeschule Leipzig und am Institut für künstlerische Werkgestaltung Halle - Burg Giebichenstein, arbeitete seit 1952 als freischaffender Maler und war nebenberuflich als Lehrer tätig, war von 1965 bis 1977 Initiator und Mitorganisator der Kunstausstellungen zu den Zerbster Kulturtagen. Gerhard Schuboth starb 1983 in Zerbst. In der Ausstellung im Literaturhaus sind grafische Arbeiten des Künstlers zu sehen. Zur Eröffnung wird seine Tochter Irene Leps anwesend sein und mit Wilfried Kiel über ihren Vater, sein künstlerisches Schaffen und seine Werke sprechen.

In einem Gespräch mit Helga Schütz, veröffentlicht 1973 im »Sonntag«, sagte Gerhard Schuboth: »… Ideal wäre, wenn man mit Malerei, sozusagen als Nebenwirkung, Brot, Butter und Dachziegel fürs Haus verdienen könnte. Wie macht man das? Ein Naivling würde sagen: Man braucht Talent, gute Ausbildung und muss sich in Übereinstimmung befinden mit dem, was die Gesellschaft braucht, was der Gesellschaft gut tut. Wer aber bestimmt, was der Gesellschaft gut tut? Wer weiß, ob einer Talent hat? … Solange ich male, steht mir die Welt offen.«