Öffentlicher Vortrag

Patrica F. Blume:
»Buchmessen in der DDR«

Mittwoch, 15. November 2017,
19 Uhr
Literaturhaus Magdeburg

Um kaum ein anderes Kapitel zur Geschichte der Leipziger Messe ranken sich so viele Anekdoten, Legenden und Erinnerungen wie um die Buchmesse in der DDR. Diese reichen vom Bücherklau bei West-Verlagen bis zu begehrten Titeln von DDR-Verlagen, die auf der Messe zu sehen waren, im Buchhandel aber unter dem Ladentisch gehandelt wurden. Zwei Mythen prallen hier aufeinander, von der Buchstadt Leipzig und vom Leseland DDR.

Durch ihre langjährigen Recherchen ist Patricia F. Blume eine profilierte Kennerin der Geschichte der Internationalen Leipziger Buchmesse, die das Gesicht der Buchstadt in der DDR deutlich prägte. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Buchwissenschaft der Universität Leipzig und arbeitete außerdem zu ungelesenen Büchern und Breslauer Verlegern. Im Zuge ihrer Forschung zu diesem vielschichtigen Kapitel der Leipziger Vergangenheit hat Patricia F. Blume bereits veröffentlicht, u. a. diverse Aufsätze in Zeitschriften wie dem Deutschland Archiv und in Sammelbänden zu Medien in der DDR und zum Heimlichen Lesen sowie einen mehrteiligen Artikel in der Leipziger Volkszeitung.