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Presseinformation 31. Januar 2017

Hüter der Moderne im Osten: Lothar Langs Kunstkritiken in der Weltbühne

Gespräch und Lesung am 15. Februar 2017 um 19 Uhr im Literaturhaus Magdeburg

Elke Lang ist die Witwe des 2013 verstorbenen Kunstkritikers Lothar Lang, dem der Verleger Elmar Faber Feingefühl, profunde Kenntnis, abwägendes Urteil und produktives Infragestellen bescheinigt. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Till Sailer stellt Elke Lang am 15. Februar das von ihr 2016 im Quintus-Verlag herausgegebene Buch Lothar Lang: „Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne“ im Literaturhaus Magdeburg vor. Darin sind 75 von Lothar Lang für die Weltbühne verfasste und von ihm selbst in seinen letzten Lebensjahren für eine Veröffentlichung zusammengestellten Beiträge in Buchform publiziert.

Die Kunst der Klassischen Moderne bis zum Ende des 20. Jahrhunderts hatte in dem Kunsthistoriker Lothar Lang (1928-2013) einen ihrer profiliertesten Kritiker. Insbesondere seine mitunter persönlich gefärbten Anschauungen zur bildenden Kunst, die von 1957 bis 1993 in der renommierten Weltbühne erschienen, gaben mitunter Anlass zu heftigen Diskussionen.

Lothar Lang kam es besonders darauf an, die Arbeit der ostdeutschen Künstler seiner Generation zu fördern. Er wollte zudem seine Leser mit der europäischen Moderne vertraut machen und die „ältere Generation“, an welcher er seine Qualitätsmaßstäbe geschult hatte, vor dem Vergessen bewahren.

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Buchvover Lothar Lang: „Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne“
© Quintus-Verlag

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