Im Rückblick

Die Sphären klingen

Wer erst kurz vor der Eröffnung der Ausstellung „Klang der Sphären“ kam oder kommen konnte, musste mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. Alle Stühle waren bereits besetzt. Rund 60 Kunst- und Kulturfreunde waren am 16. November ins Magdeburger Literaturhaus gekommen, um die Werke der beiden Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow zu sehen. Unter den Gästen waren nicht nur Mitglieder der Magdeburger Pirckheimer, die die Ausstellung organisiert haben, sondern auch viele Freunde und Kollegen der Künstler. Vereinsvorsitzende Sigrid Wege begrüßte insbesondere Ralph-Jürgen Reipsch vom Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg, das in der oberen Etage die Ausstellung mit Musikliteratur von Georg Philipp Telemann bereichert. Das aus gutem Grund. Denn Reformation und Georg Philipp Telemann bildeten die thematische Klammer für diese Ausstellung.

Die Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow. © Ralf Wege 

Musik gab es auch zur Ausstellungseröffnung. Es spielte Micha Homann vom Konservatorium Georg Philipp Telemann Magdeburg. Die Laudatio hielt der Althistoriker Holger Schmidt, der die Austellung insbesondere aus einem philosophischen Blickwinkel betrachtete und so den Gästen einen Zugang für die Betrachtung des Himmlischen und des Irdischen, von Klang und Mißklang, Chthonischem und Himmlischem, von Dionysischem und Apollinischem, von Instinkt und Verstand, Natur und Kultur eröffnete … und, wie Viktoria Veil und Alexander Suslow diese Klänge in Malerei, Grafik, Fotografie und einer genreübergreifende Synthese aus klassischer  Fotografie und spontaner Malerei gefasst haben.